«Slow Town Winterthur»

Polizist sprayt Slow Town Graffiti auf den Graben.

Die Stadtpolizei Winterthur lanciert zusammen mit TCS, VCS, Fussverkehr Schweiz und Pro Velo die Kampagne «SlowTown Winterthur». Die Kampagne fokussiert auf die Fussgängerzone in der Winterthurer Altstadt und will die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.

Leider geht es in der Fussgängerzone nicht immer rücksichtsvoll zu und her. Dabei spielt das Überschreiten des Schritttempos eine zentrale Rolle. Dies führt zu Konflikten, gefährlichen Situationen oder gar zu Unfällen.

Aus diesem Grund wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit Verkehrsverbänden die Kampagne «SlowTown Winterthur». Der Kern der Kampagne ist nicht der drohende (Polizei)-Mahnfinger, sondern ein Faultier, das alle Verkehrsteilnehmenden an das geltende Schritttempo erinnert und die gegenseitige Rücksichtnahme fördern soll.

Nebst 13 Strassenschildern, die an den neuralgischen Stellen innerhalb der Altstadt aufgestellt werden, kommen Plakate und Postkarten zum Einsatz. Ergänzend dazu wird die Kampagne auch auf den Social-Media-Plattformen zu sehen sein. Zudem wird die Stadtpolizei Winterthur in der Altstadt verstärkt präsent sein und aktiv auf die Verkehrsteilnehmenden zugehen.

Die Kampagne läuft voraussichtlich bis nach den Herbstferien und soll im nächsten Jahr weitergeführt werden.

Der BVA hat das RaserInnen-Problem schon mehrfach thematisiert und ist froh, dass die Stadt nun darauf reagiert. Wir wünschen der Kampagne, dass sie etwas Entspannung bringt und gewisse gefährliche Situationen verhindern kann.

Tafel in der Steinberggasse: Generell Schritttempo