In der Altstadt wird wacker gebaut. Hausumbau, Ladenumbau, Pfarrhaus. Jedes Haus wird alle 30 bis 40 Jahre renoviert.
Ohne Unterhalt geht es nicht. Jede Baustelle bringt Immissionen. Lärm, aber auch ein Parkchaos. Der Trend geht in die Richtung, dass jeder Bauarbeiter oder jede Bauarbeiterin mit dem eigenen Firmenauto in die Altstadt fährt. Es ist eine Spätfolge der Corona-Pandemie. So stehen manchmal bis zu drei Autos der gleichen Firma vor und neben einer Baustelle. Ein positiver Trend ist, dass heute in den oberen Stockwerken vor allem Wohnungen gebaut werden. Wohnungen kann man gut vermieten und sie garantieren eine gute Rendite. Vor 30 Jahren wurde im Bewohnerinnen- und Bewohnerverein Altstadt (BVA) noch darüber diskutiert, ob es einen Mindestwohnanteil in der Altstadt bauche. Damals wurden Büros und Arztpraxen gebaut.

Spitzenreiter im Bauen ist heute die Stefanini-Stiftung. Sie saniert ihren umfangreichen Hausbestand. Heute baut sie in der Neustadtgasse und an der Obergasse, für die Gisi (das besetzte Haus an der General-Guisan-Strasse, läuft ein Baugesuch, 2026 soll dort geräumt werden.

Eine Grossbaustelle hat die Stadt am Obertor und im Polizeihof, und bald wird die Gesewo im Hof ein Wohn- und Gewerbeprojekt realisieren.

Die Kirchgemeinde Stadt saniert das Pfarrhaus an der Steinberggasse.
Und es gibt weitere Baustellen an der Marktgasse und an der Stadthausstrasse. Am häufigsten baut in der Altstadt die Landolt-Group.
November 2025 / Paul Lehmann
