Wie kann Design dazu beitragen, Ressourcen anders zu nutzen und Konsum neu zu denken? Die Ausstellung «Next Relations» im Gewerbemuseum zeigt mit Arbeiten junger Designer:innen, wie neue Kreisläufe, Materialien und Formen der Zusammenarbeit Wege in eine nachhaltigere Zukunft eröffnen können.

Wie wollen wir künftig leben, produzieren und konsumieren? Die Ausstellung «Next Relations – Zukunft gestalten» im Gewerbemuseum Winterthur zeigt: Die Antworten liegen nicht allein in neuen Materialien und Technologien, sondern auch in neuen Beziehungen zwischen Menschen, Dingen, Wissen und Ressourcen. Im Zentrum steht die Frage, wie Design zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen kann.
Zu sehen sind Semesterarbeiten von Studierenden der Studienrichtung Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die jungen Gestalter:innen beschäftigen sich mit Kreislaufwirtschaft, neuen Formen des Konsums und biobasierter Produktion. Dabei geht es nicht um fertige Patentrezepte, sondern um Ideen, Versuche und Modelle, die zum Weiterdenken anregen.
Die Ausstellung macht deutlich: Nachhaltigkeit ist längst mehr als die Suche nach einem umweltfreundlicheren Material. Gefragt sind neue Kreisläufe, neue Formen der Zusammenarbeit und ein anderer Blick auf das, was wir besitzen und verbrauchen. Design erscheint hier weniger als reine Problemlöserin, sondern als Vermittlerin zwischen Forschung, Alltag, Technologie, Ökologie und den verschiedenen Akteur:innen. Ausstellung im Gewerbemuseum vom 11. September 2026 – 29. März 2027
20. September 2026 / Hedi Strahm
